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Mankelundi, Ouaga, Bobo, Gibo und mein Sohn Moussa. Letzte Tage in Westafrika

Eigentlich wollte ich am 8. Januar in den Niger fahren, um mich dort mit Ismael zu treffen. Doch aus dem Plan wird nichts. Stattdessen adoptiere ich ausserplanmässig einen Sohn und verbringe mit ihm und seinen Geschichten zwei weitere Wochen im Land der integren Menschen.

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Zum ersten Mal im Niger

Ein paar Tage später bin ich in Niamey. Ich komme als letzter aus dem Flughafengebäude. Moussa empfängt mich voll Freude: "Ich war plötzlich nicht mehr sicher, ob ich mich im Tag geirrt habe, aber wenn du nicht gekommen wärst, so hätte ich hier einfach gewartet - eine ganze Woche, wenn's hätte sein müssen."

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Zwei Tage im Land der integren Menschen. Erste Eindrücke von Burkina Faso

Man hat mir gesagt, Burkina Faso bedeute Land der integren Menschen. Ein schöner Name, dem die Menschen, denen ich hier während meines kurzen Aufenthalts vom Abend des 5. bis zum frühen Morgen des 8. Januar begegnet bin, alle Ehre gemacht haben!

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Bankomaten, Kreditkarten, Visen und andere Krisen. Wenn Sturheit zum Selbstläufer wird

In Mali will ich tun, was in Nouakchott unmöglich war: Meine Bargeldreserven auffüllen und zwar mittels meiner Euro-Master-Card oder mit der Post-Finanz Plus-Karte aus der Schweiz. Heute weiss ich, dass ich mir die Herumrennerei hätte sparen können, doch damals war ich noch voll Hoffnung und stur wie eine brasilianische Dattelpalme.

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Nouakchott zum Zweiten: Rein ins Geschehen. Begegnungen, Arbeit, Freundschaften

Statt drei Tage bleibe ich beinahe drei Wochen in Mauretanien. Schuld daran sind vor allem Ousmane und Sy Abdulla mit ihrer unglaublichen Energie! Erst als ich kurz vor dem Bankrott stehe reisse ich mich los und fahre in Richtung Mali weiter.

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Nouakchott zum ersten. Von Staub und Sand, von Jules dem Heuchler, von den Blinden in Mauretanien, von Sklaven und der grossen Politik

Nouakchott zum ersten. Von Staub und Sand, von Jules dem Heuchler, von den Blinden in Mauretanien, von Sklaven und der grossen Politik

Von Marrakech nach Nouakchott

Vom 3. bis zum 7. Dezember 2010 bin ich in Marrakech. Danach verbringe ich fünf Tage bei Freunden in Skirat, 20 Autominuten aussserhalb Rabats. Ich schreibe viel und bereite meine Weiterreise vor. Am Samstag, dem 11. Dezember geht's los in Richtung Süden!Vom 3. bis zum 7. Dezember bin ich in Marrakech. Danach verbringe ich fünf Tage bei Freunden in Skirat, 20 Autominuten aussserhalb Rabats. Ich schreibe viel und bereite meine Weiterreise vor. Am Samstag, dem 11. Dezember geht's los in Richtung Süden!

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Auf dem Weg nach Marrakech

Vom 27. November bis zum 3. Dezember fahre ich weiter über Fes und Merzouga bei Rissani nach Marrakech. Den grössten Teil der Reise mache ich mit Onur, einem klugen, humorvollen und interessierten Studenten aus der Türkei, der sich zu seinem 22. Geburtstag 6 Tage Marokko geschenkt hat. Wieder ist die Zeit voller Begegnungen und Gespräche: Kivenbela,ein marrokanischer Sozialarbeiter und unser Gastgeber in Fes, der uns darüber aufklärt, dass er uns eigentlich gar nicht bei sich beherbergen darf. Dann Kersh, der junge Berber, der mir erzählt, wie er, der nur einen Tag in seinem Leben in die Schule ging, lesen und schreiben gelernt hat, und last but not least Onnur selbst, der mir viel über seine Erlebnisse an seiner Uni in Ankara, seine Erfahrungen als Erasmus-Student in Rom und den Islam in der Türkei erzählt hat. Auch das "touristische" kommt diesmal nicht zu kurz!

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Überfahrt und erste Tage in Tanger

Nach ein paar friedlichen Tagen bei Freunden in Frankreich und in Barcelona ist es so weit: Am 14. November gehe ich an Bord der Fähre, die mich in 24 Stunden von Barcelona nach Tangier bringen wird, und dann bin ich tatsächlich dort - in Tangier, der berühmten internationalen Stadt der 1930er und 1940erjahre, die ich während vier Tagen teils allein, teils mit meinem Couchsurfing-Gastgeber Abdelkader und andern "Couchsurfern" durchwandere und erkunde.

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Das grosse Zögern und der langsame Aufbruch

Ich habe mir schon seit einiger Zeit gewünscht, einmal für länger nach Afrika zu fahren und dort vielleicht auch in irgend einem Hilfsprojekt mitzuarbeiten, um unserem so nahen und gleichzeitig so fernen Nachbarn etwas näher zu kommen. Ein erster Besuch in Tanzania und Sansibar im Herbst 2000 hat meine Neugier verstärkt, und nachdem der Versuch im Rahmen von Volunteer Service Overseas, einer grossen britischen Freiwilligenorganisation, ein Engagement in einem Projekt in Afrika zu finden Ende 2009 grossartig gescheitert war, habe ich schliesslicch beschlossen, nicht mehr weiter auff den Tag X zu warten, sondern mein Lebensschiff vom sicheren Pier meines geordneten Daseins loszubinden und in den Fluss zu lenken, auf dass es neu in Bewegung komme ...

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