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Meine Eckdaten in tabellarischer Form

 

1955 bis... wo fange ich an, wie gehe ich weiter, wie viele Abwege mache ich, wie viele Zusätze und philosophische Ergänzungen....

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"Kann der nicht rechnen?" Über die Erziehung des hierarchischen Charakters

Mitmachen, sich Einfügen, still sein und abwarten, dem Lehrer nicht ins Wort fallen, nicht unangenehm auffallen ... diese zum Schulerfolg gehörenden Tugenden werden zu Untugenden, wenn wir nicht auch immer die Gegenkräfte - das Nein sagen und ins Wort fallen, das unangenehm Auffallen und sich Verweigern - stärken.

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Tatort Spickstift! Symptom der allgemeinen Verwirrung

Mogeln scheint zur Schule zu gehören wie die Pausenglocke oder die Wandtafel. Dabei bleibt natürlich auch hier die Zeit nicht stehen. Die Methoden des Mogelns ändern sich und mit ihnen ändern sich die Techniken der Überwachung. Es ist eine Art Wettrüsten zwischen SchülerInnen und LehrerInnen, welches in letzter Zeit durch das Internet und das Handy ganz neue Dimensionen erhalten hat. Dem gegenüber wirkt der im Sommer 2005 von einer Schweizer Firma auf den Markt gebrachte Spickstift geradezu heimelig und regelrecht altmodisch. Als Einstieg ins Thema des Mogelns und Betrügens ist er jedoch ein durchaus würdiger Gegenstand.

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Eine kurze Geschichte der Schule

In einer Zeit der Informationsknappheit, ja des Informationsmangels, hatte die organisierte Vermittlung von Basiswissen durch eine staatliche Behörde einen gewissen sinn, aber heute, im Zeitalter der Zeitschriften und Heftchen, der Bücher und Broschüren? Heute im Zeitalter der sich ständig vermehrenden Fernseh- und Radioprogramme und der weltweit möglichen Kommunikation mittels Telefon, Telefax, Internet oder wie die Sachen immer heissen?


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DIE AKTUELLE SITUATION DER SCHWEIZER ALTERNATIVSCHULEN AUS HISTORISCHER SICHT. FRAGMENTE EINER "SCHULGESCHICHTE VON UNTEN"

Die übliche Schulgeschichtsschreibung ist, wie jede übliche Art von Geschichtsschreibung, eine Darstellung aus der Sicht der Sieger. Diejenigen, die im Laufe der Entwicklungen das Feld räumen mussten oder zu Randfiguren wurden, tauchen in dieser Geschichte nachträglich oft nicht mehr auf. Sie, ihre Ideen und Projekte sind gewissermassen der rote Faden der die folgenden Ausführungen durchzieht -, sich manchmal scheinbar verlierend im dichten Gewebe der Normalität, dann plötzlich wieder auftauchend.

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Die Ecole d‘Humanite, wirglich eine andere Schule?

Nachdem ich im "humanistischen Gymnasium" war, und ein Jahr "Freiheit" genossen habe, wollte ich "arbeiten"! Einer - mein Vater - sagte, "naja, dann geh doch die "Ecole" am Hasliberg anschauen. Du wirst nicht reich, aber interessant wird es jedenfalls." - Jetzt, 32 Jahre später, wollte ich es nochmal wissen.


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Jane oder das falsche und das wahre Bewusstsein

Als ich Jane, die drei Monate zuvor in die Schule gekommen war, fragte, wie ihr die Schule gefalle, reagierte sie mit einem enthusiastischen „super". Ich studierte damals in den USA und hatte eben damit begonnen, alles, was mir an schulkritischer Literatur in die Hände fiel, zu lesen. Janes Begeisterung enttäuschte mich deshalb etwas;ein trauriges „es geht" oder ein wütendes „die Schule ist Mist" hätten besser in meine schulkritische Gedanken- und Gefühlslandschaft gepasst.

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In der Schule lebt gefährlich, wer seine Menschlichkeit nicht über Bord werfen will!

"Die Resultate der jetzigen Schule - worin bestehen sie? abgenützte Hirnkraft, schwache Nerven, gehemmte Originalität, erschlaffte Initiative, abgestumpfter Blick für die umgebenden Wirklichkeiten, erstickte Idealität unter dem fieberhaften Eifer, es zu einem Posten zu bringen." (Ellen Key: Das Jahrhundert des Kindes. Berlin 1905, S.293)

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Homeschooling oder: Grosswerden ohne Schule ... Informationen und Gedanken zu einem abwägigen Thema

Von Home-Schoolern spricht man seit einiger Zeit, wenn Eltern oder Erziehungsberechtigte ihre Kinder nicht (oder nicht mehr) zur Schule schicken wollen, sondern sie aus irgendwelchen Gründen zu Hause unterrichten. In der Schweiz ist Home-Schooling (also "Schule Daheim") bis jetzt eigentlich kein Thema; verlässliche Zahlen darüber, wieviele Eltern ihre Kinder hierzulande weder einer staatlichen noch einer privaten Schule (auch keiner freien oder alternativen!) anvertrauen fehlen zwar, aber viele sind es nicht! Dennoch: das Phänomen sollte auch uns zum Nachdenken bringen.

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Schule, ein Trauerspiel!

Ich war das, was man einen "guten" Schüler nennt. Dabei war ich nicht nur gut, weil mein Verstand und mein Gedächtnis in etwa so funktionierten, wie die Schule es in den 1960er Jahren von einem sieben oder zehnjärhigen Jungen erwartete. Ich war vor allem auch deswegen ein guter Schüler, weil ich mich ohne grösseren Protest in die Sache fügte und schnell genug lernte, das beste daraus zu machen.

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